________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,                                                                                                                                Eckental, 07.05.2020

 

 

 

Nach unseren Abschlussschülern beginnt nunmehr ab Montag, den 11.05.2020 auch wieder der Unterricht für die Klassen 8a, 8b, 8cM und 9cM an der Schule. Wir freuen uns darauf sehr und haben uns gezielt darauf vorbereitet.

 

Der Unterricht umfasst für diese Klassen genau 15 Schulstunden und deckt überwiegend nur die jeweiligen Hauptfächer, Mathematik, Deutsch und Englisch ab. Der Unterricht findet auch nicht mit der gesamten Klasse gemeinsam statt. Jede Klasse wird in zwei Gruppen (A und B) geteilt. Dies veranlasst die Klassenleitung und Sie bekommen extra Bescheid, welche Kinder sich in welcher Gruppe befinden.

 

 

 

Die Gruppe A hat Unterricht an der Schule am Montag und Dienstag den 11. und 12. 05.2020, sowie in der Woche vom 18.05. bis 22.05.2020 (Achtung: Nicht am 21.05., das ist ein Feiertag).

 

Die Gruppe B hat Unterricht am Mittwoch und Donnerstag, den 13. und 14.05.2020, sowie in der Woche vom 25.05. bis 29.05.2020.

 

In der Zeit, in der die Kinder nicht persönlich an der Schule sein können, findet natürlich weiterhin wie derzeit wohl schon gewohnt Unterricht zu Hause statt

 

 

 

Ab dem 18.05.2020 beginnt auch wieder der Unterricht an der Schule für unsere 5. Jahrgangsstufe. Auch hier werden die Klassen 5a und 5b in zwei Gruppen (A und B) aufgeteilt. Wie die 8. Klassen findet dann der Unterricht der Gruppen A von18. bis 22.05 an der Schule statt, für die Gruppe B ist die Präsenzunterrichtszeit hier von 25.05. bis 29.05.2020 vorgesehen. Der restliche Zeitraum wird auch hier mit home schooling fortgeführt, die Einteilungen treffen die Klassenlehrkräfte.

 

 

 

Alle Klassen müssen laut Ministerium in zwei Gruppen geteilt werden, um den Mindestabstand garantieren zu können. Der Unterricht findet in getrennten Klassenräumen statt. Eine Durchmischung der Klassengruppen wird somit in der Regel vermieden.

 

Ihre Kinder bekommen zum „Schulstart“ am Montag ihren neuen Stundenplan. Unterrichtsformen, wie Gruppen  oder Partnerunterricht finden leider nicht statt.

 

Nach Ablauf des Unterrichts werden alle Zimmer wieder gereinigt. Ein Zimmer wird pro Tag nur von einer einzigen Schülergruppe benutzt.

 

Die Pausenzeiten haben wir wechselweise angepasst, die Örtlichkeiten der Pause sind getrennt, jedoch muss auch hier unbedingt der Mindestabstand beachtet werden. Ein Pausenverkauf findet noch nicht statt.

 

Trotz unserer Vorsichtsmaßnahmen bitten wir Sie, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, laut Anweisung unseres Kultusministeriums mit Ihren Kindern nochmals die wichtigen Hygiene – und Verhaltensregeln durchzusprechen und dann zu beachten.

 

 

 

Ø  Regelmäßiges Händewaschen mit Seife, mind. 20 – 30 sec

 

Ø  Abstand halten, mind. 1,5 m

 

Ø  Einhalten der Husten- und Niesetikette (in die Armbeuge oder ein Taschentuch)

 

Ø  Kein Körperkontakt

 

Ø  Vermeiden des Berührens von Augen, Nase und Mund

 

Beim Betreten und Verlassen der Schule sollen Ihre Kinder mit Hilfe unserer Desinfektionsspender jeweils ihre Hände desinfizieren.

 

Zusätzlich haben wir uns an der Mittelschule Eckental dafür entschieden ein Mundschutzgebot in der Schule auszusprechen. Dies ist zwar nicht ständig während des Unterrichts im Zimmer vorgesehen, jedoch beim Kommen und Gehen, Aufenthalt in den Schulgängen, bei Toilettengängen oder Zimmerwechsel in Fachräume o. ä. Hier ist das Tragen eines Mundschutzes Pflicht. Zudem müssen die Kinder sowieso Mundschutz tragen, sollten sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

 

Bitte geben Sie ihren Kinder deshalb einen Mund-Nasenschutz mit, zur Not genügt auch ein Schal oder Tuch. Im äußersten Notfall kann die Schule mit einigen vorbereiteten Masken aushelfen.

 

 

 

Zwingend für alle ist jedoch:

 

Sollte Ihr Kind (coronaspezifische) Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall) aufweisen, gilt: Unbedingt zu Hause bleiben und den Fall umgehend der Schulleitung zu melden, die dann das Gesundheitsamt informiert.

 

Wir bitten Sie auch nochmals Ihre Kinder darauf hinzuweisen, dass gerade beim gemeinsamen Ankommen am ersten Schultag auch vor der Schule unbedingt die Abstandsregeln zu bewahren sind.

 

 

 

Liebe Eltern, trotz dieser umfassenden organisatorischen Maßnahmen freuen wir uns alle wieder, uns in Stück Normalität zu begeben. Wir sind sicher, dass uns, wenn wir alle zusammen arbeiten ein sicherer und erfolgreicher Schuljahresabschluss gelingt.

 

 

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

G. Mayer, Schulleitung

 

Coronavirus


Informationen für die Eltern

nach wie vor bestimmt der Prozess um COVID-19 unser aller Leben und natürlich auch den Schulalltag. Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen haben Wirkung gezeigt. Das Fortschreiten der Pandemie wurde erfolgreich verlangsamt. Die Staatsregierung hat entschieden bestehende Beschränkungen zu lockern und den Schulbetrieb in geringem Umfang und unter strengen Vorsichtsmaßnahmen wiederaufzunehmen. Für den Beginn des Unterrichts für Abschlussklassen ist der 27.04.2020 festgelegt worden. Für Klassen, die im Schuljahr 2020/21 ihren Abschluss machen, ist der Unterrichtsbetrieb frühestens ab dem 11.05.2020. Wann der Unterricht für die übrigen Klassen beginnt, ist derzeit noch nicht absehbar. Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden weiterhin schulspezifische Unterrichts- und Lernmaterialien in geeigneter Form zur Verfügung gestellt.

 

Die Allgemeinverfügung vom 16.04.2020 ist unter www.km.bayern.de/coronavirus/schuloeffnung-abschlussklassen abrufbar.

 

Damit müssen Kinder weiterhin der Schule fernbleiben und die regulären Betreuungsangebote entfallen. Das Angebot der Notfallbetreuung in begründeten Einzelfällen bleibt bestehen.

 

Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Hierzu zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Voraussetzung ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht auch die Möglichkeit von der Notfallbetreuung Gebrauch zu machen (gültig seit 23.03.2020). Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil erwerbstätig ist (gültig ab 27.04.2020). Die Einrichtungen können sich in Zweifelsfällen eine Bescheinigung der Arbeitgeber oder eine vergleichbare Bescheinigung (z. B. bei Selbstständigen) vorlegen lassen.

 

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

• das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,

• das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,

• das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (hier tagesaktuell abrufbar: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html  ), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome.

 

Die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Regelung besuchen dürfen, werden in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen. Jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte stellt eine entsprechende Betreuung sicher. Die Träger stellen ein entsprechendes Betreuungsangebot zur Verfügung.

Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Betretungsverbote Eltern vor größte Herausforderungen stellen. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren Beitrag zum Infektionsschutz.

 

Wenn Sie wegen der Betreuung Ihres Kindes nicht zur Arbeit erscheinen können, gilt Folgendes:

Ist Ihr Kind selbst erkrankt, können Sie nach Krankenversicherungsrecht einen Anspruch auf Kinderkrankengeld haben. Geregelt ist das im § 45 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V). Voraussetzung ist, dass Mutter oder Vater nach ärztlichem Zeugnis zur Betreuung ihres erkrankten und ebenfalls gesetzlich versicherten Kindes von der Arbeit fernbleiben, eine andere Vertrauensperson zur Betreuung nicht zur Verfügung steht und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Für die Dauer des Bezugs von Kinderkrankengeld – für jedes Kind bis zu 10 Arbeitstagen, bei Alleinerziehenden bis zu 20 Arbeitstagen im Jahr – besteht ein Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit gegen den Arbeitgeber. Für Fragen sollten Sie sich an Ihre Krankenversicherung wenden.

Ist Ihr Kind gesund und können Sie nicht zur Arbeit erscheinen, weil sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, müssen Sie Ihren Arbeitgeber umgehend darüber informieren. Oft kann in solchen Situationen eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Zu denken ist etwa an Urlaub oder an einen Abbau von Überstunden. Gegebenenfalls kann auch von zu Hause aus im Homeoffice gearbeitet werden, wenn das im Betrieb zulässig ist. Je nach individueller Situation wäre zum Beispiel auch überlegenswert, mit dem Arbeitgeber eine vorübergehende Arbeitszeitreduzierung zu vereinbaren, um Beruf und Kinderbetreuung besser unter einen Hut zu bringen. Sofern Sie bereits in Teilzeit arbeiten, kann eventuell auch eine vorübergehende Änderung Ihrer Arbeitszeitverteilung ein hilfreicher Schritt sein, beispielsweise könnten Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren, dass Sie an bestimmten Tagen, an denen die Kinderbetreuung anderweitig sichergestellt ist, länger arbeiten und im Gegenzug an anderen Tagen zuhause bleiben. Unter Umständen könnte sich ein Anspruch auf Lohnfortzahlung aus der Vorschrift des § 616 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ergeben. Darin ist geregelt, dass Arbeitnehmer ihren Lohn weiter beziehen, wenn sie für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch „ein in ihrer Person liegendes unverschuldetes Leistungshindernis“ ausfallen. Diese Regelung kann aber im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag ausgeschlossen werden, was in der Praxis auch oft der Fall ist.

 

Wichtig ist deshalb auf jeden Fall, das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen, aufeinander zuzugehen und gemeinsam zu klären, welche Lösung für alle Beteiligten am besten ist.

Für die Frage, ob trotz Betretungsverbot weiterhin Elternbeiträge zu entrichten sind, sind die Regelungen im jeweiligen Betreuungsvertrag maßgeblich.

 

 

Download
Erklärung zum Bedarf an einer Notfallbetreuung
Erklaerung_Notbetreuung_StMAS_StMUK aktu
Adobe Acrobat Dokument 269.1 KB
Download
Informationen für Eltern zum Umgang mit Covid 19
11-Tipps-für-Eltern zu Covid-19.pdf
Adobe Acrobat Dokument 144.6 KB